Museum im alten Gütermagazin – Groß Gerungs

1870 wurde die Franz-Josefs-Bahn eröffnet. Der dadurch entstandene wirtschaftliche Aufschwung von Orte die an der Bahn lagen zog die Planung verschiedener Abzweiglinien der Schmalspurbahn nach sich.
Von der Stadt Gmünd ausgehend wurden einiger Bahnlinien, nord- wie südwärts, projektiert. Die Nordstrecke war von Gmünd über Litschau nach Neubistritz geplant. Die beiden Südstrecken sollten von Gmünd über Weitra, Groß Gerungs, Rappottenstein, Ottenschlag nach Krems sowie von Gmünd über Weitra, Karlstift nach Freistadt führen.

Die Streckenrevisionen Gmünd – Litschau und Alt- Nagelberg – Heidenreichsten fanden bereits 1896 beziehungsweise 1898 statt.  Am 27.7.1899 wurde die „Niederösterreichische Waldviertlerbahn Aktiengesellschaft“ zum Betrieb der Strecken gegründet.

Am 4.7.1900, nach nicht einmal 15 Monaten Bauzeit, wurde der Planverkehr nach Litschau und Heidenreichstein aufgenommen.

Noch während der Bauzeit der Nördlichen Strecke nahm man mit der Projektierung der südlichen Strecken in Angriff. Am 9.8.1902 wurde die Teilstrecke bis Steinbach/Großpertholz eröffnet und nur sieben Monate später, am 1.3.1903 fuhr man erstmals bis Groß Gerungs.

2016 und 2017 wurde im Schloss Weitra die Große Schau zum Thema DAMPF & DIESEL gezeigt. Teile dieser Ausstellung inkl.  Ergänzungen, wie etwa Ortspezifische Texttafeln werden nun im „Museum im alten Gütermagazin“ am Kopfbahnhof Groß Gerungs gezeigt werden.

ILD setzte dieses Museum um.

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